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FC Botan Heilbronn - TSV Untergruppenbach 3:1 (1:0)
TSV verabschiedet sich mit Niederlage in die Winterpause
Im Duell der Kreisliga A-Absteiger zog der TSV unnötigerweise den Kürzeren und verlor am Ende verdient gegen einen aggressiveren Gegner. Von Beginn an tat sich der TSV auf schwerem Geläuf welches mehr an einen Pferdetrainingsplatz als an einen Sportplatz erinnerte unglaublich schwer im Spielaufbau und auch um überhaupt ins Spiel zu kommen. Immer wieder rutschte man weg und hatte Schwierigkeiten den Ball auf dem holprigen Platz unter Kontrolle zu bringen. Im Angriff merkte man die Ausfälle der Dreifach T`s (T. Hügel, T. Georg und T. Kurzweil) deutlich und konnte diese über die gesamte Spieldauer nicht kompensieren. Die Heimelf kam mit dem Platz besser zurecht, war aber auch in ihrer Art (Halten, Treten) engagierter. Ihr schneller Angreifer auf der linken Seite kam ein ums andere Mal durch, weil die Stettenfelser Abwehrspieler überspielt wurden. Zunächst vergab die Heimelf, die sich bietenden Chancen noch bzw. unser Torhüter konnte einen Einschlag verhindern. In Minute 22. War es dann aber soweit und Botan ging mit 1:0 in Führung. Der TSV versuchte daraufhin mehr und kam auch zu vereinzelten Chancen. Die besten vergaben M. Kuder und K. Buchwald. Mit dem knappen Rückstand wurden daher die Seiten gewechselt trotz zweier Personalwechsel noch in Hälfte eins.
Die zahlreichen TSV-Anhänger (12!!) hegten die Hoffnung in der zweiten Hälfte einen aggressiveren TSV zu sehen zu bekommen. Schnell wurde diese Hoffnung jedoch enttäuscht. Das Spielaufbauspiel war weiterhin marode und als man nach etwas mehr als einer gespielten Stunde einen Botan-Angreifer nahezu unbedrängt aus 18m schießen ließ und der Ball den Weg in die lange Ecke des Untergruppenbacher Tores zum 2:0 fand war es nahezu gelaufen. Der TSV bemühte sich zwar stets, gelingen wollte aber nicht allzu viel. Die ersten TSV-Massen machten sich schon frühzeitig auf den Weg zum Adventsmarkt (da gabs schließlich wenigstens was zu Essen und Trinken) und versäumten so den dritten Treffer der unsympathisch auftretenden Heimelf per Elfmeter. In den letzten 10 Minuten gab es noch zwei Aufreger in Form nicht gegebener roter Karten durch den jungen badischen Schiedsrichter sowie den Ehrentreffer durch P. Fröhlich in der 88. Min. Fazit des Spiels: wer so auftritt kann nicht gewinnen, da hilft auch die Beförderung des Trainers zum Spielertrainer nichts.
Es spielten:
M. Häcker, F. Kluß, E. Topaloglu, S. Haar, T. Röhrich (ab 43. Min. J. Heinrich (ab 68. Min. M. Martenka), R. Kuder (ab 20. Min. J. Kurzweil), P. Eichelroth, P. Fröhlich, K. Buchwald, M. Kuder, M. Alkobarli (ab 46. Min. R. Veseli),
geschr. JHä.

TSV  -  Klingenberg   2:1 (1:0)

Überzeugende Leistung aber am Ende knapper Sieg
Annähernd winterliche Temperaturen, Sonnenschein und Glühwein im Verkauf, so präsentierte sich der letzte Heimspielsonntag in Untergruppenbach. Zu Gast waren die drittplatzierten Klingenberger die acht Punkte mehr und durch ihren technisch starken Sturm auch mehr Tore auf dem Habenkonto im bisherigen Saisonverlauf verbuchen konnten. Der TSV ging somit als Außenseiter in die Partie. Davon unbeeindruckt nahmen die Hausherren aber von Beginn an das Heft in die Hand bzw. das Spielgerät an den Fuß. Die erste Torchance hatten dadurch auch gleich die Stettenfelser, vergaben diese aber. In der 13. Min. wurde M. Kuder mustergültig bedient, war dadurch frei im Strafraum und hatte keine Probleme die Kugel am Torhüter vorbei zur umjubelten 1:0 Führung einzunetzen. Die Klingenberger waren sichtlich geschockt und drängten auf den Ausgleich. Da unsere Abwehr jedoch sehr sicher Stand kam zunächst nicht allzuviel durch. Zudem hatte der TSV einen Torhüter in seinen Reihen der gewillt war keinen Treffer zuzulassen. Mit guten Paraden hielt er den knappen Vorsprung für seine Farben ein ums andere Mal. Durch die offensiv stärker ausgerichteten Gäste ergaben sich für die Untergruppenbacher gute Möglichkeiten da der TSV den vorhandenen Platz sehr gut nutzte und seine Stürmer aus dem Mittelfeld immer wieder gekonnt anspielte. Teilweise sehenswert brachte man eins ums andere Mal einen Roten in eine gute Abschlussmöglichkeit. Was sich dann aber ereignete war teilweise fahrlässig. Beste und klarste Möglichkeiten wurden nicht genutzt, der Abschluss nicht oder zu spät gesucht. Der eifrige Spielberichterstatter notierte alleine fünf Hundertprozentige die von unterschiedlichen TSV-Akteuren übers Tor, in die Arme des Torhüters, ans Bein oder an die Latte, auf jeden Fall aber nicht ins Tor geschossen wurden. Es war zum Haare raufen. Vier oder fünf zu Null hätte es zur Pause stehen können, ja eigentlich müssen. Der Drops hätte bereits frühzeitig gelutscht sein können. Durch die vielen außer Acht gelassenen Chancen brachte man sich unnötig in Bedrängnis und wechselte nur mit der knappsten aller Führungen die Seiten.
Auch die zweite Hälfte war der TSV stets gefährlich, wenngleich die Gäste –stark gemacht durch die vertagte Vorentscheidung- offensiv aktiver wurden. Zwei –drei gute Paraden und einen Lattentreffer später fiel dann in der 82. Min. der 1:1 Ausgleich für die Gäste. Nicht unverdient und auch nicht unangekündigt da die Gäste zunehmend aktiver wurden. Schade dachten sich die TSV-Anhänger, das war unnötig wegen der vielen Möglichkeiten zuvor. Klingenberg drängte danach sogar noch auf den Siegtreffer, hatte die Rechnung aber ohne die charakterstarken Untergruppenbacher gemacht. Denn diese setzen ebenfalls nach und wollten den Sieg. Belohnt wurde dieses Engagement durch ein beherztes Nachsetzen des eingewechselten B. Maxhuni in der 88. Min., der einen Abpraller des Klingenberger Torhüters im dritten Anlauf dann in die Maschen zum 2:1 jagte. Der TSV gewann am Ende hochverdient aber unnötig knapp und spät die Partie gegen die Klingenberger, setzte seine Serie fort und half dadurch auch dem spielfreien Tabellenzweiten aus Heinriet da der Vorsprung für diese Bestand hielt. Schön wäre es wenn die Stettenfelser diesen Schwung nochmals mit in das letzte Spiel im Jahr 2018 gegen Botan Heilbronn nehmen würden und damit einen positiven Abschluss der Vorrunde in die anstehende Winterpause nehmen könnten. Am Adventsmarktsonntagabend wissen wir mehr.

Es spielten:
M. Häcker, F. Kluß, E. Topaloglu , S. Haar, T. Röhrich (ab 88. Min. L. Kurkowski), T. Hügel (ab 78. Min. R. Kuder), H. Hoffmann, P. Eichelroth, P. Fröhlich, K. Buchwald (ab 64. Min. B. Maxhuni), M. Kuder (ab 54. Min. M. Alkobarli),

geschrieben JHä.